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Weiterentwicklung des MODAR-BCs kommt als Mikro-Drohnen-Abwehr-System zum Einsatz

Der Einsatz von Mikro-Drohnen ist vielfältig und hat sich in den letzten Jahren dank der freien Verkäuflichkeit am Markt und der verbesserten Leistungsfähigkeit rasant erhöht. Neben vielen innovativen Drohnen-Projekten kommen Drohnen leider auch zu kriminellen und terroristischen Zwecken zum Einsatz. Vor diesem Hintergrund werden effektive Detektions- und Abwehrtechnologien zum Schutz vor Drohnenangriffen immer bedeutsamer.

Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes MIDRAS (Mikro-Drohnen-Abwehr-System) war es, die bestehenden Mikro-Drohnen-Systeme um innovative Techniken für die Erkennung und Abwehr von Mikro-Drohnen zu erweitern. Das entwickelte System sollte sowohl die Detektion und Klassifizierung der Drohnen als auch den Einsatz von situationsgerechten Abwehrmaßnahmen ermöglichen. Die Abwehrmaßnahmen konzentrierten sich auf einen situationsangepassten Technologieeinsatz, der u. a. die Störung und Beeinflussung der Funksteuerung und GPS-Signale umfasst.

OptoPrecision hat neben acht anderen Projektpartnern einen wichtigen Beitrag zum erfolgreichen Ergebnis des Projektes geleistet. Als Ergebnis des Projektes konnte OptoPrecision das Multi-Sensor-System MODAR-BC signifikant weiterentwickeln, so dass mittels KI-basierter Software eine automatische Detektion und Erkennung von Drohnen bzw. gefährlichen Objekten möglich ist. Die Informationsweitergabe erfolgt in Echtzeit und ermöglicht somit rechtzeitig angemessene Maßnahmen zur Drohnenabwehr einzuleiten.

MODAR-BC ist seit einigen Jahren auf Fahrzeugen diverser Polizeibehörden und auf Schiffen des Zolls und der Küstenwache erfolgreich im Einsatz. Mittels verschiedener Kameratechnologien (wie z. B. Restlicht-, Wärmebild- und Range-Gated-Technologie) und dem Einsatz von Laserbeleuchtung sind Sichtweiten bis zu 8 km möglich. Das System verfügt über eine Schwenk-Neige-Plattform mit Bildstabilisierung und ist somit mobil auf Trägerfahrzeugen oder auch stationär einsetzbar.

Das durch das Projekt weiterentwickelte MODAR-BC eignet sich beispielsweise zur Luftraumabsicherung für Flughäfen und anderer kritischer Infrastrukturen.

 

 

Weitere Informationen zum Projekt:

Programm: Forschung für die zivile Sicherheit
Bekanntmachung: „Zivile Sicherheit – Aspekte und Maßnahmen der Terrorismusbekämpfung“

Gesamtzuwendung: 2,4 Mio. €

Projektlaufzeit
: 05/2017 – 06/2020

Projektpartner:

  • OptoPrecision GmbH, Bremen
  • ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Fürstenfeldbruck
  • Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik – Heinrich-Hertz-Institut (HHI), Berlin
  • European Aviation Security Center EASC e. V., Trebbin
  • Technische Hochschule Brandenburg
  • Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Assoziierte Partner:

  • Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, Magdeburg
  • Bundeskriminalamt, Wiesbaden
  • Vereinigung Cockpit e. V., Frankfurt
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